„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage im Erstgespräch – und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Damit Sie trotzdem realistisch planen können, zeigt dieser Artikel, wovon der Preis abhängt, welche Posten oft vergessen werden und woran Sie ein faires Angebot erkennen.
Wovon der Preis einer Website abhängt
Eine Website ist kein Produkt von der Stange, sondern eine Dienstleistung. Der Aufwand ergibt sich vor allem aus diesen Faktoren:
- Umfang: Wie viele Seiten und Inhalte werden benötigt – eine kompakte Visitenkarte oder ein ausführlicher Auftritt mit Leistungsseiten, Referenzen und Team?
- Design: Wird ein Baukasten-Template angepasst oder ein eigenes Design entwickelt?
- Texte und Bilder: Liegen Inhalte vor, oder müssen sie erstellt werden? Gute Texte sind oft der unterschätzte Teil.
- Funktionen: Kontaktformular, Online-Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Shop oder Schnittstellen erhöhen den Aufwand.
- Pflege: Möchten Sie Inhalte selbst ändern? Dann braucht es ein Redaktionssystem und eine Einweisung.
Typische Preisrahmen für kleine Betriebe
Bei Viral Outlaws beginnen kompakte Websites (bis etwa 5 Seiten) ab 1.500 €, umfangreichere Business-Websites mit Redaktionssystem und lokalem SEO-Paket ab 3.500 €. Das sind Richtpreise – der verbindliche Festpreis folgt nach einem kostenlosen Erstgespräch. Andere Anbieter kalkulieren anders; wichtig ist vor allem, dass Sie wissen, was im Preis enthalten ist.
Laufende Kosten nicht vergessen
Neben der Erstellung fallen laufende Kosten an, die oft übersehen werden:
- Domain und Hosting – je nach Anbieter und Anforderungen.
- E-Mail-Postfächer, falls diese über denselben Anbieter laufen.
- Wartung und Updates, damit Technik und Sicherheit aktuell bleiben.
- Optionale Leistungen wie Änderungen, Erweiterungen oder Online-Werbung.
Baukasten oder individuelle Website?
Baukästen sind günstig im Einstieg und für sehr einfache Auftritte eine Option. Die Grenzen zeigen sich bei Ladezeit, Individualität und Suchmaschinenoptimierung – und bei der Zeit, die Sie selbst investieren. Eine individuelle Website kostet anfangs mehr, ist aber genau auf Ihre Kunden und Ziele zugeschnitten. Entscheidend ist die Frage: Was soll die Website für Ihren Betrieb leisten?
So erkennen Sie ein faires Angebot
- Leistungen sind konkret aufgelistet – keine pauschale „Website komplett“.
- Es gibt einen Festpreis oder eine klare Obergrenze.
- Laufende Kosten sind transparent genannt.
- Sie erhalten am Ende alle Zugänge und Rechte an Ihren Inhalten.
- Es gibt einen festen Ansprechpartner, der auch nach dem Livegang erreichbar ist.
Fazit
Eine gute Website ist eine Investition, die sich an Ihren Zielen messen lassen sollte – nicht an einem möglichst niedrigen Preis. Wenn Sie wissen möchten, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist, sehe ich mir Ihre Situation gern kostenlos an.
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